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In den engen und düsteren Räumlichkeiten eines ehemaligen Reifenhändlers wird nun im hellen und schlichten Ambiente zeitgenössische Kunst präsentiert.


Stählerne Rahmenfachwerke ersetzen seit dem Umbau einen Großteil der ehemaligen tragenden Wände im Erdgeschoss dieses Wiener Gründerzeithauses. Vor diesen Stahlträgern scheinen nun Wandscheiben aus Gipskarton zu schweben. Kunstwerke unterschiedlichster Formate finden eine ruhige und großzügige Präsentationsfläche. An der gegenüberliegenden Fensterfront sind die Wandscheiben gar verschiebbar konstruiert um einerseits variable Hängeflächen zu bilden, andererseits den Einfall natürlichen Tageslichts steuern zu können. Die langgestreckte Ausrichtung der Galerieräume wird durch die lineare Beleuchtungsstruktur unterstrichen. Ein schwarzer Möbelkorpus aus durchgefärbtem MDF begleitet an der Rückseite der tragenden Kaminmauer den Rundgang und beinhaltet alle dienenden und versorgenden Funktionen wie Garderobe, Küche und WC.

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