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Unser bislang größtes Projekt glänzt durch subtile Details und präzise Richtungen 

Gemeinsam mit dem Bauteil von BUS Architektur schaffen wir eine Torsituation in das Quartier. Dazu setzen wir das zweiteilige Bürogebäude zurück um mit dem so entstehenden Vorplatz die Piazza im Inneren vorwegzunehmen. Während der niedrige Baukörper mit seiner klassischen Lochfassade die Hofsituation schließt, nimmt der darauf gelagerte 35m hohe Block die Dynamik des ursprünglichen Städtebauentwurfs auf und setzt sie nach außen fort. Die Fassade ist auf der überhängenden Südseite als Scheibenstruktur aufgebrochen, hier sitzen Foyers und Konferenzräume mit städtischem Ausblick, durch Geometrie und Lamellen vor Sonne geschützt. Die 10 Grauwerte der Fassadenplatten erzeugen Leichtigkeit und Dynamik. Die Innenflächen der überstehenden Geometrien sind in Kupferton gehalten. Die Erdgeschosszone ist transparent gestaltet und vor allem zur Piazza hin mit ablesbaren Funktionen gegliedert. Das Foyer selbst sitzt im markanten Einschnitt und führt direkt zum zentralen Erschließungskern, der eine klare Orientierung in den Geschossen ermöglicht. Zwischen den hohen Bauteilen liegt nun im 5.OG ein schöner Dachgarten, vom zentralen Veranstaltungszentrum aus erreichbar.

städtebaulicher ansatz

von der stadt aus gesehen bilden die zwei markanten baukörper (bauteil a+b) ein grosses tor, das den eingang in das geviert kennzeichnet. der entstehende vorplatz bricht die dimension der baukörper auf eine menschliche proportion und dient als verlängerung der internen freiflächen. die durchlässigkeit deranlage wird an dieser ecke spürbar, die notwendige filterwirkung (schall, interne organisation) gewährleistet. die charakteristischen diagonalen des gebiets setzen sich über den verdrehten höheren baukörper wieder nach aussen fort, die ecksituation und den bezug zur stadt aufnehmend.

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architektonischer ansatz

im bauteil b schieben sich die zwei baukörperstrukturen des gevierts ineinandern: die 20 meter hohe bebauung des hofes steht im dialog mit den 35m hohen kuben. der nördliche hohe teil sitzt auf dem niedrigen langgestreckten. um seine masse und blockhaftigkeit zu relativieren, wird er an der überhängenden südfassade als scheibenstruktur aufgebrochen. hier sitzen foyers und konferenzräume mit städtischem ausblick, durch lamellen und geometrie vor sonne geschützt. durch diese flächenmässig kompakte glasfassade erhält der gesamte baukörper eine leichte und dynamische erscheinung. dies wird durch die vorgehängte tafelstruktur (fassadenplatten) noch verstärkt, deren 10 verschiedene grauwerte, die nach einstrahlungsintensität der sonne angeordnet sind, zusätzlich visuelle dynamik erzeugen. während der höhere baukörper sich zum innenhof dreht um die interne geometrie aufzunehmen, bleibt der niedrige baukörper als verbindendes element gerade und wird nur im erdgeschossbereich angehoben um hier einen grosszügigen durchgang und die analog zum bauteil a nach aussen ablesbaren erdgeschossfunktionen anzubieten.

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foyer

das foyer selbst ist kompakt gehalten und vermittelt zwischen eingang und vertikaler struktur der erschliessung. der aufgang aus dem untergeschoss mündet in diesen bereich um div. sicherheitskonzepte zu ermöglichen (z.b. zutrittskontrolle, personenvereinzelungsanlgen, etc.) das foyer vermittelt weiters zwischen den sonderfunktionen des erdgeschosses und kann auf unterschiedliche art das seminar- konferenzzentrum organisieren. hier ist wahlweise ein direkter (bzw. zusätzlicher) zugang vom foyer des baukörpers a möglich, weiters ein ausgang zum hof.

erschliessung

der zentrale erschliessungskern ermöglicht eine klare orientierung im gebäude. die haupttreppenanlage ist mit aussenbezug angeordnet und zentral im foyer sichtbar. derart soll eine attraktive alternative zu den aufzügen geboten werden. der zugang von der tiefgarage ins gebäude führt über die piazza. ein interner direkter zugang ist nicht vorgesehen.

kellergeschoss

hier befinden sich technikräume, lager- und manipulationsflächen welche an den ladehof für die anlieferung mit kleinlastern und lkw`s angebunden sind. ebenso ist die anbindung an den müllraum gegeben. das kellergeschoss ist über einen lastenlift an das erdgeschoss angebunden. weiters stellt ein personenlift die vertikale anbindung an alle geschossen her .

erdgeschoss

die nordseitigen erdgeschossflächen können frei gestaltet werden, einerseits bezügl. belichtung (oberlichten möglich) als auch bezügl. form und erschliessung. fluchttreppenhaus und haupterschliessung sind aus diesem bereich herausgesetzt. im zentrum befindet sich das foyer. im südlichen teil sind besprechungsräume und ein konferenzraumfür 200 personen vorgesehen.

bürostrukturen 1. – 8. og

trakttiefe und stützenraster wurden in hinblick auf eine mögliche gemeinsame vermietung und die daraus notwendige ähnlichkeit der bürotypen (interne übersiedlungen, gleiche raumeinheiten) an bauteil a angepasst. durch die auslagerung von sanitärkernen und erschliessung aus der mittelzone ergibt sich neben klassischen zellenbüros zusätzlich die möglichkeit durchgehender grossraumbüros bzw. moderner kombibüros, die flexibel auf veränderte logistische abläufe reagieren können. die belichtungsflächen sind so abgestimmt, dass die gesamte trakttiefe belichtet werden kann. werden die grundrisse mittels trennwandsystemen mit einzelbüros ausgestattet, entsteht eine klare mittelzone, die sich für besprechungs- und projekträume, archive und teeküchen, lan räume, etc. eignet.

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beschreibung der situation

das gebiet ist teil des gesamtareals star22 und erstreckt sich über ein ehemaliges betriebsgelände der firma waagner-biro, das in unmittelbarer nähe zum nördlichen ende der stadtautobahn a23, sowie an der bundesstraße 3 bzw. der erzherzog-karl- straße liegt .die öffentliche verkehrserschließung erfolgt vor allem durch eine straßenbahnlinie, buslinien und eine nahegelegene s-bahn-station. direkt gegenüber dem gebiet befindet sich eine bushaltestelle. nach fertigstellung der aktuell geplanten gebäude im gesamtareal star22 werden bereiche für wohnen, gewerbe, handel und freiflächen neue, kleinteilige strukturen bilden und dem ehemaligen gewerbegebiet damit einen völlig neuen charakter verleihen.

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