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der kopfbau kann von unten richiggehend eingesehen werden, ohne dass einblick in die büros selbst möglich sind. licht strömt umgelenkt über heliostaten bis ins erdgeschoss. am dach schwebt ein transluzenter flügel über einem besprechungsraum.

gleich eines hochkomplexen denkapparats vernetzen brücken eine beinahe unendliche erschliessungsspirale, das thema kommunikation und integration symbolisierend. aus dem foyer führt eine rampe in die skulptur hinein. die frei im raum schwebende traube aus besprechungsräumen und "meeting points" bildet das dreidimensionale herz des bauteils.

der kopfbau steht über der schnittstelle zwischen neu geschaffenem platz und der eigenen welt des mieters: der courtyard präsentiert sich als städtische landschaft mit treppen, rampen und sitzgelegenheiten. interne veranstaltungen können hier ebenso statt finden wie informative gespräche zwischen kollegen. das thema des "büros als landschaft" setzt sich auch in der gestaltung der geschosse zum atrium hin fort. wie höhenschichtlinien einer bergformation entstehen durch einfache verschränkungen der weissen balustraden dynamische, aus jedem blickwinkel anders fliessende strukturen, die sich von der ernsten, noblen aussenhaut der baukörper abheben und ins elegante, dynamische eines modernen yachtbaus spielen.

der umgebende hauptbau mit den grossraumbüros gibt sich nach aussen als ruhige repräsentative stadtfassade aus naturstein mit einem rythmisierten raster.

vom eingang aus gut sichtbar sind die zwei erschliessungsachsen der grossraumbüros. diese sind mit grossen flexibel einrichtbaren traktiefen ausgestattet.

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das gebäude spielt den dialog zweier formen: die schatulle und der edelstein, der sockel und die skulptur, der städtebauliche block und die freie form.

während sich das gebäude zur vaci ut blockhaft, dominant und repräsentativ gestaltet, so spielt sich der kopfbau auf dem neu entstehenden dreickigen platz in die zentrale rolle. überhaupt bildet er für das neuentstehende bebaungsgebiet reno udvar eine prägnate eingangssituation mit hohem wiedererkennungswert. er ragt mit seiner dominaten schmalseite in die stadtachse hinein und ist über die vorgelagerte unverbaubare zone des in zukunft aufgestauten flusses in seiner ganzen dimension sichtbar.

der breitere teil der fassade wendet sich in den obergeschossen der innenstadt und der burg zu. die kristalline form der unterschiedlich schimmernden fassade setzt ein unverwechselbares städtebauliches zeichen, in der nacht mittels led beleuchtung der membran. der baukörper ist über zwei geschosse aufgestelzt und gibt auf platzebene einblicke in den inneren "courtyard" frei um die eingangssituation der bank klar zu beschreiben.

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