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In einem der ersten Stahlbetonbauten Wiens wurde eine interessante Etage frei. Wie ein Schiff liegt sie zwischen schmalen Naglergasse und dem großzügigen „Hof“ 

Um einen Auftritt zu erreichen, der selbstbewusst und klar inmitten dieser Traditionsstadt liegt, wird eine Atmosphäre aus Licht und wenigen, ganz gezielten Elementen erarbeitet. Wie ein freundlicher Geist schwebt ein weißer leuchtender Organismus im Altbau und versorgt alle Zonen mit Belüftung, EDV, Technik und noch mehr Licht. Er berührt die alten Strukturen nicht, um Raumhöhen und Proportionen zu steigern, wie mit Nabelschnüren verbunden schweben einzelne Elemente in den Einzelräumen. 3 Lichthöfe, die den Grundriss zu einem Labyrinth machten werden nun zu leuchtenden Mittelpunkten, zu Kunstkuben, umspannt mit Installationen von Peter Kogler. Wert wird auf flexible Bespielung für unterschiedlichste Anlässe gelegt, daher ist die Hardware unsichtbar integriert, während einzelne Klassiker der Möbelgeschichte und Objekte in ganz eigener Materialwahl die Verbindung Mensch-Architektur herstellen. Um die Grosszügigkeit der Fläche noch zu steigern, sind die Übergänge von Raumzonen leicht verschoben, Boden, Wand und Decke wechseln an unterschiedlichen Stellen, nicht an der Türschwelle. Das Empfangspult als Raummöbel wurde vor Ort aus massiven geschwärzten Eichenplanken aufgebaut und erdet die weiße Hülle.

modell.jpg3 Lichthöfe, die den Grundriss eigentlich zu einem Labyrinth machten werden zu leuchtenden Mittelpunkten, zu Kunstkuben, umspannt mit einer Installation von Peter Kogler, die in zarten farbabstufungen in der reduzierten Gestaltung umso mehr „rocken“. Grosser Wert wird auf flexible Bespielung für unterschiedlichste Anlässe gelegt, daher ist die Harware unsichtbar integriert und dienend, während einzelne Klassiker der Möbelgeschichte und Objekte in ganz eigener Materialwahl die Verbindung Mensch Architektur herstellen. Um die Grosszügigkeit der Fläche noch zu steigern, sind die Übergänge von Raumzonen leicht verschoben, Boden, Wand und Decke wechseln an unterschiedlichen stellen, aber nicht an der klassischen Schwelle einer Tür. Das Empfangspult als Raummöbel wurde vor Ort aus massiven geschwärzten Eichenplanken aufgebaut und erdet die weisse Hülle. 

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In einem der ersten Stahlbetonbauten Wiens ist eine interessante Etage frei. Wie ein Schiff liegt die 760m2 grosse Fläche zwischen Naglergasse und dem „Hof“, öffnet sich nach 3 Seiten, verbindet die Kleinteiligkeit einer der ersten Gassen Wiens mit der klaren Form des Platzes. Stefan Pierer und seine Kollegen ankern hier ihren Wiener Standort mit eigenem Stil. Um einen Auftritt zu erreichen, der selbstbewusst und klar inmitten dieser Traditionsstadt liegt, wird eine Atmosphäre aus Licht und wenigen, ganz gezielten Elementen erarbeitet. Wie ein freundlicher Geist schwebt ein weisser leuchtender Organismus im Altbau und versorgt alle Zonen mit Belüftung, Edv, Technik und noch mehr Licht. Er berührt die alten Strukturen nicht, um die Raumhöhen und Proportionen zu steigern, mit Nabelschnüren verbunden schweben einzelne Aussenposten in den Einzelräumen.

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