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eine rechtsanwaltskanzlei bekommt einen neuen standort am schwarzenberg platz

der ehemals dunkle kernbereich der durchgehenden etage erhält durch ausgeklügelte lichttechnik eine strahlende mittler- und verteilerfunktion. die aus der rechtwinkeligkeit herausfallenden richtungen des altbaus werden im deckenspiegel aufgenommen und zusätzlich dynamisiert. trapezförmige einschnitte in der decke, die sich zur verstärkung der perspektive nach oben verjüngen, werden von led gesteuerten lichtfeldern erhellt.

andere deckenelemente wie akustikfelder, spots und leuchtstofflampen folgen diesen formen, in den umliegenden einzelräumen reißt die decke dann als lichtkante ab und wird in form von frei abgehängten und polygonal gestalteten deckensegeln weitergeführt. die gesamte deckenstruktur, die wie ein rückgrat die räume durchzieht, beinhaltet versorgungsleitungen, edv technik und licht. in bereichen mit weniger technischer dichte konnte die struktur jeweils umso mehr reduziert werden um die originalen raumhöhen und altbaudetails sichtbar zu lassen beziehungsweise zusätzlich zu inszenieren.

um durchgangszimmer des altbaus zu vermeiden, sind neue raumscheiben eingeschoben, die separate zugänglichkeit ohne dramatische bauliche änderung gewährleisten. die büros der drei partner und der große besprechungsraum sind zur grandiosen aussicht auf den schwarzenberg platz ausgerichtet, interne bereiche zur rückfassade.

materialien und farben sind zurückgenommen um die subtilen natürlichen und künstlichen lichteffekte in ihrer wirkung zu verstärken.

besonders augenmerk wurde auf die verarbeitung der reduzierten und präzise eingesetzten holzeinbauten gelegt, die in mehreren planungsschritten bis auf das äußerte in funktion und schlichtheit optimiert wurden.