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Wenn wir für ein renommiertes internationales Unternehmen einrichten, dann mit Witz und Charme, trotz prominenter Adresse und großer Namen

Statt mit dunklem Stein und Bronze, das im denkmalgeschützten Foyer und Stiegenhaus schon zur Genüge beeindruckt, empfängt das Foyer mit überraschender Wärme und Freundlichkeit. Gebürstete und geölte Eiche, Sitzgelegenheiten und Stehlampen aus österreichischer Wolle und eine rohe Betondecke passen nicht zur Erwartungshaltung eines jeden Besuchers. Doch verbirgt sich hier mehr Wiener Charme als in jedem anderen Büro im austauschbaren Standardlook: Schon die Bezeichnungen der einzelnen Bereich klingen nach Walzer: Geraucht wird in der Rauchkuchl, getratscht bei der Bassena, empfangen im Salon, in der Bellevue oder etwas lockerer im Salettl oder auf der Veranda. Eine exklusive wie gezielte Auswahl österreichischer Kunstpositionen prägen die Räume, für die Verkleidung des unansehnlichen Lichthofes wurde ein eigenes Kunstprojekt mit Ingrid Pröller entworfen, das je nach Tageszeit unterschiedlich hinterleuchtet ist. Im ganzen Objekt gehen nun Beleuchtung, Grafik, Möblierung, Kunst und Medientechnik nahtlos und perfekt ineinander über, weil wir gemeinsam mit Moocon die volle Kontrolle über Entwurf und Ausführung behalten konnten.

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