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Beim Kauf der Villa war der Dachboden bereits zum Ausbau vorbereitet. Anfangs wird nur das Erdgeschoss eingerichtet, zwischen Entwurf und Beginn der Ausführung des Konzeptes für den darüberliegenden Dachboden liegen eineinhalb Jahre. Der schmale Grundriss und der charakteristische Querschnitt des heruntergezogenen Dachs wird durch eine weisse lineare Struktur betont, deren oberes und unteres Ende gekrümmt ausgeführt ist um Heizung und Energieversorgung zu integrieren. Der entstehende Lichteffekt ist dem Prinzip der Innenbeleuchtung in Flugzeugen nachempfunden, die auf eine optische Erweiterung des Raumes abzielt. Eingeschnitten in diese Flächen werden die kleinen Fenster der Villa zu Bildern. Die übrigen Einbauten sind mit Glasschlitzen von den bestehenden Außenwänden getrennt oder durch freistehende, geschwungenen Formen von denselben losgelöst. Durchblicke sind nur so gesetzt, dass sie nicht zu Ein oder An-blicken werden können. Wände sind gleich Schränke gleich Raumbildner. Das langgezogene Bad ist in seiner Funktion zum Erholungsbereich erweitert und kann durch raumhohe Schiebetüren auch auf die gesamte Querschnittsfläche des Daches vergrößert werden. Ein Farblichtsystem steuert die Atmosphären dieses Wohnbereichs, der vornehmlich nur der Entspannung und Rückzug der Bewohner dient - im Gegensatz zur öffentlichen Funktion des Erdgeschosses.