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Der Vater war Architekt, nach dessen Tod stand der Rohbau jahrelang leer. Eine neue Liebe und viele Ideen brachten frisches Leben in ein sehr emotionales Projekt

Der Name Phönixberg ist nicht zu hoch gegriffen. Über grünen Hügeln mit dramatischem Weitblick ruht das Haus in einer Naturarena über dem Pielachtal eingebettet, als wäre es immer schon dagewesen. Und tatsächlich ist das Haus älter, als es einem vor allem im luftigen und hellen Inneren erscheint, und es hat eine besondere Geschichte. Ursprünglich vom Bauherrn gemeinsam mit seinem Vater entworfen, blieb der Ziegelrohbau dann über ein Jahrzehnt unvollendet, und durfte sozusagen mal gut abliegen. Bis eines Tages dann ein neuer Anlauf gestartet wurde, wie die Substanz weiter entwickelt werden könnte: Wenige aber dramatische Änderungen und Öffnungen in der Baustruktur ließen ein besonderes Seminarhaus entstehen, das sich so wohl keiner der zahlreichen Väter wohl vorstellen hätte können: Ein ehemaliger Mitarbeiter des Architekten, dessen Sohn, der Schauspieler, Handwerker aus der Gegend, die zu Freunden wurden und viele ungewöhnliche Entscheidungen schufen eine eigene Welt, die nicht nur je nach Wetterlage manchmal über den Wolken liegt. Wo sonst gibt es eine Geheimbrücke, einen Welt.Raum oder gar einen Zeit.Raum? 

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Kellergeschoss
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Erdgeschoss
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Obergeschoss
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Schnitt 1-1
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Scnitt 2-2