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das bestehende haus ist eine ansammlung miteinander gekoppelter räume, die sich regalartig an einem stiegenhaus stapeln. insoferne sind die raumproportionen und atmosphären an sich gleich und vor allem durch die nicht gegliederte aussicht auf wien geprägt. alle lebensbereiche des erdgeschosses besitzen durchgänge, fehlende ecken lassen rückzugsecken vermissen, in denen sich der mensch sicher fühlt. die vertikale komponente beziehungsweise die hanglage wird einerseits durch durchblicke, andererseits durch die positionierung des hauses auf einem sockel eingebracht.
durch die nunmehr notwendige trennung des privatbereiches vom wohnbereich erdgeschoss durch die geburt eines kindes wird diese vertikale erlebbarkeit weiter reduziert werden müssen. durch die auslagerung des wohnzimmers aus dem haupthaus ergibt sich die möglichkeit, einerseits diesem neuen objekt aussergewöhnliche architektonische qualitäten zu geben, die sich vom haupthaus unterscheiden, andererseits können die bereiche im eg spezifisch definiert und erweitert werden, um nach dem prinzip einer stadt verschiedene atmosphären, benutzungen und stimmungen bereit zu halten.