archiguards Haus M 11

Verbunden durch einen gläsernen Gang liegt der neue Baukörper als erweiterter Wohntrakt auf einer Hangkante, mit Respektabstand zum Bestand.


Die ersten Bauetappen des in einem großen parkähnlichen Grundstück eingebetteten Bestandsgebäudes stammen aus den 1950iger Jahren. Durch die Vorbesitzer wurden im Laufe der Jahre einige Zubauten realisiert, ein harmonisch gewachsenes Ganzes entstand. Der Zubau, aktuell die existierenden Wohnbereiche für die „junge“ Generation erweiternd, kann in Zukunft auch als separates Wohnhaus funktionieren. Ein zarter gläserner Wandelgang mit spiegelnder Decke verbindet die Bauteile nun durch den neu geschaffenen Hain. Der dunkle Baukörper liegt auf einem Sichtbetonsockel auf, hinter dem sich hangseitig die dienenden Räume des Erdgeschosses verbergen. Davor öffnet sich, gedeckt durch das auskragende Obergeschoss, der transparente Wohnbereich zum Garten. Nebenan liegt eine großzügige Freifläche, den Vorplatz erweitert. Die reduzierte Materialwahl (Sichtbeton, Keramik, Holz) und Farbgestaltung in Grautönen verstärkt den Dialog zur üppigen Natur zusätzlich. In den privaten Zimmern im Obergeschoss ermöglichen große Öffnungen den Blick bis weit ins Alpenvorland.

Aussenrenderings 01 von schraeg oben
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