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im burgenland mit blick auf den neusiedlersee erfüllen sich zwei burgenländer in wien den traum vom eigenen haus. zahlreiche komponenten werden den entwurf bestimmen: die hanglage zur strasse hin, die späteren bauprojekte am hang oberhalb, der ausblick auf den see bzw. die nachbarn davor und der seiltliche nachbar. nicht ein solitär soll verloren auf dem grundstück entstehen, sondern in der tradition der gegend ein nach vorne balkonartig offener hofgarten entstehen, wobei sich die baukörper nicht in üblicher weise auf einer ebene gruppieren, sondern dreidimensional schneckenförmig aufsteigen. dies auch um das haus vom tiefsten punkt, der garage, bis zum höchsten punkt, den schlafräumen, zu strecken. durch die anordnung der funktionen können interne wege kurz gehalten werden, weiters soll die thermisch oberfläche der wohnbereiche reduziert bleiben, teilweise auch durch eingraben in den hang. neben blickschutz und blickführung spielen aber auch aerodynamische überlegungen einen rolle um geschützte bereiche im freien als erweiterung der innenräume zu erhalten. ein geschwungenes lamellensegel fängt die kräftige sonne der gegend im hochsommer ab und spielt durch seine layerartige überlagerung mit den präzise geschnittenen polygonalen baukörpern. weitere klima- und wohlfühlfaktoren neben der ausrichtung der baukörper und innenräume bilden der wandaufbau aus 50er ziegel und isolierputz, die möglichkeit zur querlüftung in allen räumen und ein in eine speicherwand integrierter holzkamin im zweigeschossigen zentralbereich. die raumhohe verglasung im erdgeschoss im bereich des wohnraumes ist mit einem extremen dachüberstand ausgestattet um einerseits die sonne abzuhalten und andererseits den innenraum nach aussen zu vergrössern, als gedeckter umgang beziehungsweise geschützte terrasse. die restlichen flächen des eingeschossigen hofflügels sind flexibel ausbaubar und technisch vorerst reduziert ausgestattet, vom homeoffice bis zum wellnessbereich oder gästezimmer können die funktionen reichen.

eine reduktion auf einheitliche fensterformate in 3 standardgrössen, die kompaktheit der baumassen trotz der optisch gestreckten erscheinung und einfache klare details ermöglichen eine leistbare kostenstruktur, zu der nicht zuletzt auch der bauherr durch klare entscheidungen und eigenleistungen seinen beitrag beisteuert.