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  • innovationspreis für deloitte tunnel / 2007

    Jan 24 th, 2008

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    2007 ist für Österreichs Trockenbaubranche wieder ein Jahr der Auszeichnungen. Am 16. November wählte eine Jury aus Trockenbauexperten die besten Arbeiten der Jahre 2006 und 2007, um sie mit der Saint-Gobain RIGIPS Trophy zu ehren.

    Diesmal traf sich Österreichs Trockenbau-Elite im Wiener Schloss Neugebäude. Unter dem Schutz eines malerischen Gewölbes feierte RIGIPS mit 170 Gästen 10 Jahre RIGIPS-Trophy, 10 Jahre Meisterklasse. 150 herausragende Projekte wurden in diesen zehn Jahren von wechselnden Jurien bewertet. Und jedes Mal war die Wahl schwieriger als zuvor.  Ein Beweis mehr für die ständig steigende Leistungsfähigkeit des Gewerbes.

    1. Preis: Messwarte  Raffinerie Schwechat Einreicher: Dewakustik GmbH, Wien Planer: RRP Architekten ZT GmbH, Wien Bauherr: OMV Refining und Marketing GmbH Die bestehende Messwarte wurde komplett entkernt und neu geplant. Die gesamten Trockenbauarbeiten wurden innerhalb von 5 Monaten fertig gestellt. Ausgeführt wurden Trockenbauwände, Glaswände und Deckensegel. Besonders anspruchsvoll war die polygonale Bildwand mit Wandnischen  für die Messanzeigen-Bildschirme.  Vorgefertigte ledergepolsterte Akustikelemente wurden auf der präzise gearbeiteten Trockenbauwand montiert. Dazu wurden Einhängeleisten mit einer Schattenfuge von 2cm verwendet. Bei diesem Arbeitsschritt war höchste Genauigkeit nötig, um das gewünschte Resultat zu erzielen. Die von der Decke abgehängten mond- beziehungsweise kreisförmigen Deckensegel wurden aus Rigips-Lochplatten gefertigt. Dabei wurde das rückseitig aufkaschierte Flies entfernt, um das von den darüber liegenden Lichtkuppeln durchscheinende Tageslicht in den Raum zu lassen. Auf diese Weise entsteht im Kontrast zu den blau gepolsterten Akustikelementen an den Wänden ein hell scheinender Blickfang an der Decke. Besonders die Kombination der Materialien Gipskarton und Leder geben dem Raum eine hochwertige Atmosphäre. Als Sieger der Saint-Gobain RIGIPS Trophy 2007 wird die Firma Dewakustik Österreich mit diesem Projekt bei der internationalen  RIGIPS Trophy 2008 in Brüssel vertreten.

    2. Preis “ Hotel Cervosa Einreicher: Zebisch Trockenbau GmbH, Imst Planer: Mag. Franz Vesely, Landeck Bei diesem Projekt handelt es sich um die Erweiterung des bestehenden Wellnessbereiches des Hotels Cervosa in Serfaus. Da bereits im gesamten Hotel Einfach- sowie Doppelständerwände, Brandschutzverkleidungen, Vorsatzschalen und auch Deckenverkleidungen mit indirekten Beleuchtungen eingebaut waren, sollte auch im Zubau des Wellnessbereiches, auf Grund der vielfältigen gestalterischen Möglichkeiten, Gipskarton eingesetzt werden. Hauptaugenmerk legten Bauherr und Architekt auf eine harmonische Verbindung zwischen dem bestehenden und dem zu erweiternden Bereich. Dies gelang vor allem durch den Bau eines Tonnengewölbes aus Riflexplatten, das auf Säulen ruht  und durch Lichteffekte und Wandfarbe in Szene gesetzt wird. In den Ruheräumen konnte durch den Einbau von Akustiklochplatten im Deckenbereich sowie indirekten und betonenden Beleuchtungen ein Maximum an Atmosphäre erreicht werden. Nischen und Säulen in Vorräumen und Gängen werden betont durch geschwungene gebogene Elemente. Im Hallenbad wurde mit Gipskarton über den Whirlpools ein Sternenhimmel mit wechselnden Farben installiert.

    3. Preis Raiffeisenbank Kirchberg Einreicher: Ringhofer GmbH Bei diesem Projekt wurden hohe Anforderungen an genaues und sauberes Arbeiten gestellt. Vor allem die Anschlüsse der Lochplatten an die Glasfassaden gestalteten sich anspruchsvoll. Zwischen den geschwungenen Glaswänden und der Gipskarton-Lochdecke durften keine unharmonischen Fugen oder Anschlussfehler zu sehen sein. Die Verarbeitung wurde extrem genau durchgeführt, sodass keine einzige Fuge zu erkennen ist. Es entsteht der Eindruck, als wäre die Fläche aus einer einzigen Platte gefertigt worden. Auch die Herstellung diverser Deckensegel und abgehängter Decken auf einer komplizierten Unterkonstruktion erforderte viel handwerkliches Geschick von den Trockenbauern. Zusätzlich dazu wurden verschiedene Abtreppungen und runde Unterkonstruktionen hergestellt, die wiederum geradlinig an geschwungene Glaswände angeschlossen wurden. Die Verarbeitung wurde tadellos ausgeführt, sodass keinerlei Unebenheiten zu erkennen sind. Gemeinsam mit den unterschiedlichen Lichtquellen entstand so ein harmonisches Atrium, in dem sich Kunden gleich wohl fühlen können.

    Innovationspreis Einreicher: Thanner GmbH, Vösendorf Planer : Archiguards projects, Wien Der Innovationspreis ging an eine Altbausanierung, die sich vom Erdgeschoß bis zum dritten Obergeschoß erstreckte. Zusätzlich dazu wurde die Aufstockung des Dachgeschoßes zur Büronutzung in Auftrag gegeben. Ausgeführt wurden Einfach- und Installationstrennwände, Schachtverkleidungen, Vorsatzschalen, abgehängte Gipskarton- beziehungsweise Gipskartonlochdecken, sowie Gipskartonverkleidungen mit indirekter Beleuchtung. Das Highlight des Büros ist allerdings die runde Tunnelverkleidung. Diese ist das spezial feature des Architekts und konnte komplett in Gipskarton umgesetzt werden. Jeweils im ersten und dritten Obergeschoße werten die Tunnelelemente die Räumlichkeiten auf. Sowohl farblich als auch als beim Durchgehen sind die Tunnel ein einzigartiges Erlebnis. Insgesamt wurden neben den Tunnel1.400m2 doppelt-beplankte Gipskartonwände, 1.250m2 Gipskartondecken, 380m2 Gipskartonlochdecken mit Streulochung, 120 lfm Gipskartonschürzen mit indirekter Beleuchtung und 1.600m2 F-60 Dachschrägenverkleidungen verbaut. Aufgrund der exklusiven Lage des Projektes wurde vom Auftraggeber und den Architekten besonders Wert auf hohen Qualitätsstandard und architektonische features gelegt.

    Publikumspreis Planer: Architekt Wolfgang Tschapeller, Wien Einreicher: Perchtold Trockenbau GmbH Eine schräge Angelegenheit ist dieses Einfamilienhaus, das die Gunst des Publikums gewann.  Ausgeführt wurden Einfach- und Doppelständerwände, Vorsatzschalen, Deckenuntersichen, Kaminverkleidungen und Beleuchtungskästen für indirekte Beleuchtung mit Holzunterkonstruktion und Schafwolldämmung. Das eigentliche Highlight des Gebäudes ist aber die Grundidee eines organischen Erscheinungsbildes, die sich durch das gesamte Haus zieht. Alle Wandflächen und Verkleidungen wurden schräg oder schief in Dreiecksflächen aufgelöst ausgeführt. Keine gerade Fläche, kaum ein rechter Winkel ist zu finden. Die Eckausbildungen wurden stumpf- beziehungsweise spitzwinkelig mit teilweise mehreren Abkantungen hergestellt. Die Beplankung erfolgte dabei mit Rigidur Gipsfaserplatten. Weiters sollte der Eindruck eines schwebenden Obergeschoßes entstehen. Die Räume im ersten Stock scheinen frei über der Fläche des Erdgeschoßes zu fliegen. Die besondere Herausforderung bei diesem Projekt war die statische Komponente der Konstruktion. Eine Stahl- und Holzunterkonstruktion wurde beplankt, um die statische Haltbarkeit zu garantieren.

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